Im letzten Artikel wurde ja schon etwas detaillierter auf die Immobiliensuche eingegangen. Wenn Sie sich also für ein Objekt entschieden haben bzw. es erst einmal in die engere Auswahl nehmen, sollten Sie schauen, ob auch das Gesamtpaket stimmt und wie es um die Details bestellt ist. Denn schließlich steckt der Teufel in den Details. Natürlich werden Sie auf dem Immobilienmarkt vermutlich nicht die perfekte Immobilie finden, aber in der Regel will ja auch niemand Ewigkeiten an dem neuen Eigenheim werkeln.
Ein kleines aber nicht unwesentliches Detail wäre zum Beispiel die Frage, wie das warme Wasser im Bad bereitgestellt wird. Viele Objekte setzen noch auf einen Gasboiler im Bad, der effektiv jedoch viel Platz wegnimmt. Und auch wenn die Systeme von Vaillant und Konsorten heutzutage sehr sicher sind, so fühlen sich manche Leute doch unsicher, wenn ein solcher Boiler neben der Dusche oder über der Wanne hängt. Doch dieses System auszubauen und ein neues einzubauen kann einiges kosten und ist vor allen Dingen bei einer Eigentumswohnung schwer zu realisieren, da ja der Rest des Hauses auch von der Gasleitung genommen werden müsste.
Sie sehen, dass schon ein kleines Detail eine Immobilie stark abwerten oder verteuern kann, wenn man das Problem lösen möchte. Ähnlich kompliziert, aber zumindest auch in Eigentumswohnungen möglich, ohne dass das Haus mitzieht, ist der Einbau einer Fußbodenheizung. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, aber die Entfernung der alten Heizkörper und das Verlegen der neuen Heizung und danach des Bodens – das geht auch ins Geld und muss mit einkalkuliert werden. Wie schon im vorigen Artikel beschrieben, sollten Sie sich für solche Details eine Liste machen und schauen, worauf Sie verzichten können und was hinterher im Budgetrahmen noch einzubauen ist.
Bild: H. Raab CC-BY-SA 3.0
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15. Februar 2011
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